Diese 11 Karnevalslieder lassen dich vor Heimweh heulen

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Claudia Haessy

Der 11. November – für einige ein nichts sagendes Datum, für andere der Beginn der Karnevalszeit und damit willkommener Anlass, mittels Alkohol einen Massenmord an den eigenen Synapsen zu begehen. 

Aber nicht für den Rheinländer.

Denn wenn der Kölner von der fünften Jahreszeit spricht, dann tut er das zärtlich und voller Liebe. Bevor er sich die Bier-Schaumkrone aus dem üppigen Schnäuzer putzt.

Karneval ist Heimat. Der höchste Ausdruck der Verbundenheit mit einer Stadt und ihren Menschen. Und für all die, die fern des Rheins leben, eine Zeit des pochenden Heimwehs.

Doch nur, weil du gerade irgendwo in Thüringen oder sonst einer narrenfreien Gegend hockst, heißt das nicht, dass du nicht teilhaben kannst. Am Karneval. An dem Gefühl. Und natürlich an der Musik!

Hier sind 11 Songs zum 11.11., die dich vor Heimweh heulen lassen. (Kölsch mit Übersetzung.)


1. Et jeht widder loss!

Fangen m'r met wat Leichten zom Opwärme ahn.
(Fangen wir mit was Leichten zum Aufwärmen an.)

2. Worte reichen einfach nicht aus!

Et jitt no mol kei Wood, dat sage künnt, wat ich föhl, wann ich an Kölle denk! Hach.
(Es gibt nun mal kein Wort, das ausdrücken kann, was ich fühle, wenn ich an Köln denke! Hach.)

3. Erwachsenwerden kannst du auch noch morgen

Esu, dat wor ja janz lus, ävver jetz träcke m'r mol en bisschen dat Tempo ahn. Bitte stellen'se de Lautsprecher entsprechend en!
(So, das war ja ganz nett, aber jetzt ziehen wir mal ein bisschen das Tempo an. Bitte stellen Sie die Lautsprecher entsprechend ein!)

4. Fründe, Fründe, Fründe en dr Nut

Weil Fastelovend alleine Driss es: Püngel dir d'r sächsischen Kullechje nevve dir un loss jeiht de Schunkelei! 
(Weil Karneval alleine scheiße ist: Pack dir den sächsischen Kollegen neben dir und los geht die Schunkelei!)

5. Kölle Ahoi!

Falls de jetz ding Lautsprecher emme noch nit op Maximum häs – spätestens jetz...
(Falls du jetzt deine Lautsprecher immer noch nicht auf Maximum hast – spätestens jetzt...)

6. Do is hä zu Hus!

Wä he nit mitschunkelt, es als kleines Ditz doch vum Dom runtergefallen.
(Wer hier nicht mitschunkelt, ist als kleines Kind doch vom Dom runtergefallen.)

7. Musik ist eigentlich nicht so deins? Egal.

Och wenn do met Musik nix am Hot häs, nimm dir e Hätz un sing. Dat is en Jebott!
(Auch wenn du mit Musik nichts am Hut hast, nimm dir ein Herz und sing. Das ist ein Befehl!)

8. Das Leben, die Liebe und die Lust!

Ming Damen un Häre, m'r nähern m'r däm Höhepunkt: de Nationalhymne!
(Meine Damen und Herren, wir nähern uns dem Höhepunkt: die Nationalhymne!)

9. Heimat ist, wo du glücklich bist

Wä eh anfällig för Heimweh es, sullt dat Leed verleech überspringen...
(Wer eh anfällig für Heimweh ist, sollte das Lied vielleicht überspringen...)

10. Stadt mit Herz und Seele

Dann Moderschpott es effe kei Land oder Stadt, sondern en Jeföhl. De kennst dat.
(Denn Heimat ist eben kein Land oder Stadt, sondern ein Gefühl. Du kennst das.)

11. Zum Ausklang

Ding Chef loort lantsam allt en beßje komisch un irgendwie drängt sich dat Jeföhl op, de muß lantsam mol wiggerarbeide. Ävver ener jeiht noch!
(Dein Chef guckt langsam schon ein wenig komisch und irgendwie drängt sich das Gefühl auf, du musst langsam mal weiter arbeiten. Aber einer geht noch!)

Un nächstes Johr bes de dann met dobei! En diesem Senn: Alaaf!
(Und nächstes Jahr bist du dann mit dabei! In diesem Sinne: Alaaf!)

Zeige allen, wo dein Herz schlägt!

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Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Feeling, in dem sich alles um Liebe, Gefühle, Freundschaft und Sex dreht. So wie in diesen Artikeln: