Flaschenöffner

25 Dinge, die du bis Mitte 20 können solltest

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Ilona Jerabek

Die gute Nachricht ist: Du bist jung und hast noch viel Zeit! Die andere gute Nachricht ist: Im Idealfall hast du bisher schon einiges gelernt. Welche 25 Fähigkeiten, Erkenntnisse und Meilensteine hast du schon erreicht – vielleicht sogar, ohne es zu merken? 

Hier mein Leitfaden für deine Silberhochzeit mit dem Leben:

1. Einen richtig guten Drink mischen

Alle reden immer von diesem einen Gericht, das du richtig gut kochen können solltest. Das ist Quatsch. Mische den herrlichsten Gin Tonic, einen umwerfenden Daiquiri oder kreiere deinen Signature-Cocktail – und niemand interessiert sich mehr für Spag-Bolo.

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2. Dein Alkohol-Limit kennen

Wo wir gerade von Gin Tonic reden: Wie viele davon verträgst du? Klar sind die Nächte schöner, wenn man auf einer glückseligen Welle Wacholderschnaps segelt, aber noch schöner ist es, wenn man sich am nächsten Morgen auch daran erinnert.

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3.  Den perfekten polnischen Abgang hinlegen

Du kennst die Regeln: Die öde Party verlassen, ohne dich noch einmal umzudrehen – eiskalt, blitzschnell, geschmeidig wie eine Katze. Und dich dabei nicht durch unprofessionelles Kichern, unsicheres Umdrehen oder dezent angedeutete Verabschiedungs-Gesten verraten. Es wird dir noch so oft den Abend retten!

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4. Nein sagen

Ein kniffliger Klassiker. Aber mittlerweile solltest du wenigstens halbwegs formulieren können, wenn dir etwas nicht passt. Je nach Tagesform sind Rotwerden, Stottern oder eine halbe Seite Text wieder löschen völlig legitim. Und psst! – das gilt auch fürs Ja-Sagen.

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5. Ein Bewerbungsgespräch überleben

Ein Tisch, eine Personalchefin und du. Ja, es ist immer noch der blanke Horror. Aber du bist jetzt alt genug, um zu wissen, was du wert bist, so dass du nicht mehr wie ein Häufchen Elend auf der Stuhlkante schaukelst. Du hast was auf dem Kasten, also zeig's ihnen!

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6.  Auf etwas sparen

Ob es nun ein neuer Laptop, eine Reise, dieses wunderschöne Paar Schuhe oder einfach nur die nahende Nebenkostenabrechnung ist: Dein Geld so zu verwalten, dass du sogar noch ein Polster für Ausgaben außer der Reihe hast, sorgt für ein gutes Gefühl und bringt dir außerdem Respekt von ganz oben: deinen Eltern.

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7. Nicht immer sofort Mutti anrufen

Früher war die Sache ziemlich einfach: Wäsche verfärbt, Hefeteig misslungen, seltsamer Knubbel unter der Zunge – erstmal Mama anrufen. Heute weißt du: Für jedes Problem gibt es einen Ansprechpartner, der nicht gleichzeitig bei deiner Geburt beteiligt war. Und ja, in 99 Prozent der Fälle lautet sein Name „Internet“.

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8.  Zahnarzttermine nicht mehr „vergessen“

Nur, weil deine Abnabelung von zu Hause bedeutet, dass dich niemand mehr an Termine bei Dr. dent. erinnert, heißt das noch lange nicht, dass deine Zähne keine Aufmerksamkeit mehr brauchen. Im Idealfall sollen die Dinger ja noch ein paar Jahrzehnte durchhalten. Und eine Wurzelbehandlung kostet übrigens bis zu 1000 Euro.

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9. Deine Komfortzone verlassen

Natürlich fühlst du dich irgendwie sicher, wenn du dich mit Vertrautem umgibst – aber viel zu oft bleibst du dabei in deiner Routine stecken und schaust dem Leben bloß zu. Zu wissen, wie du dich selbst aus der Tretmühle Alltag hinausbeförderst und welche Flughöhe du dafür brauchst, ist Gold wert.

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10.  Zeit mit dir selbst verbringen

„Ich kann total gut alleine sein! Heute war ich nach der Uni mindestens eine Stunde komplett alleine in der Bibliothek! Da war wirklich fast niemand, den ich kannte!“ Mal im Ernst: Wenn du gut allein sein kannst, hast du im Leben nichts mehr zu befürchten – außer vielleicht Leute, die nicht gut allein sein können.

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11.  Eine Pflanze am Leben halten

Ja, eine richtige Pflanze. Ja, länger als drei Wochen. Nein, das Moos auf deinem Balkongeländer zählt nicht. Und eigentlich geht es auch nur darum, zu üben, etwas Lebendiges lebendig zu halten. Damit hat man später noch öfter zu tun. Du weißt schon – Hunde, Katzen, Babys und so was.

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12. Dein ideales Selfie-Gesicht beherrschen

Es ist 2015, verdammt. Selbst deine Oma benutzt mittlerweile einen Selfie-Stick und so ungern wir alle das akzeptieren: Auf Armlängendistanz gut auszusehen ist in unserer Zeit eine mitunter entscheidende Fähigkeit. Also los, Frontkamera an und smile like you just lost your cat!

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13.  Eine gute Massage geben

Egal, ob das nur ein taktischer Schritt in Richtung körperliche Vereinigung ist oder ob einer deiner Freunde echte Nackenprobleme hat: Wer gut (also an den richtigen Stellen mit dem richtigen Druck) massieren kann, wird von allen anderen auf Händen getragen. Und mal ehrlich: Ziemlich sexy ist es auch.

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14.  Deinen Hauttyp kennen

Mischhaut, ölig, trocken, sensibel, unrein oder alles auf einmal? Mit Unreinheiten und Akne hat man zwar manchmal bis weit in die Dreißiger zu kämpfen, aber bis dahin wäre es doch schon mal gut, zu wissen, wie sich deine Haut am Besten anfühlt und aussieht oder? Außerdem spart es Geld und Nerven.

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15.  Dich entspannen

A propos Nerven: Wie und womit entspannst du dich eigentlich? Aktiv, passiv, beim Sport, beim Yoga, mit Freunden oder mit Netflix? Seine ganz persönlichen Dekompressions-Kammern für mehr Zen im Alltag zu kennen, ist das Wichtigste. Das Leben ist einfach hart.

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16.  Stets passende Gif-Antworten auf Lager haben

Mach‘ es besser als deine social-media-faulen Altersgenossen, denn du weißt ja: Ein Gif sagt mehr als tausend Worte und es ist ratsam, sich einen Vorrat an oft verwendeten Bildsequenzen abzuspeichern, um im Nachrichtenfeuer sofort knallhart kontern zu können. Pew Pew Pew!

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17.  Wissen, wo dein Impfpass ist

Oder dein Abiturzeugnis. Oder wie deine Steuernummer lautet. Will heißen: Eine gewisse Ordnung in deinen Unterlagen ist genau so wichtig, wie deine Eltern immer gesagt haben. Denn mittlerweile gibt es nur noch eine Person, die durch den unsortierten Papierkram Stress hat und das bist du.

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18. Echte Freunde finden

Gute Leute gibt es ziemlich viele, aber sie zu finden und sie kennenzulernen, ist oft schwerer, als gedacht. Aber bis jetzt hast du hoffentlich herausgefunden, wo sich die Menschen tummeln, mit denen du etwas gemeinsam hast und wie du mit ihnen in Kontakt kommst.

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19. ... und sie behalten

Zugegeben: In Zeiten von Instant Messengern und prall gefüllten Newsfeeds ist die Versuchung groß, einen Like-Button zu klicken statt anzurufen oder das Leben der Freunde auf Instagram zu verfolgen, statt sich offline zu treffen. Eine gute Balance zwischen digitalem Kleinerdrei und einer echten Umarmung zu finden ist etwas, das du hinbekommen solltest.

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20.  Souverän friendzonen

Es ist dir wohl leider schon viel zu oft passiert: Du triffst jemanden, den du magst, aber dessen amouröse Gefühle du nicht erwiderst. Was dich von deinem jüngeren Ich unterscheidet: Du kannst jetzt auf nicht verletzende Art und Weise dein romantisches Desinteresse kommunizieren. Ob dein Gegenüber dich danach noch mag, liegt aber nach wie vor nicht in deiner Hand.

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21. Freundschaften beenden

Auch das gehört dazu: Wenn du erkennst, dass es Menschen in deinem Leben gibt, die dir dauerhaft ein schlechtes Gefühl geben, dir Energie rauben oder die du die meiste Zeit einfach nur ziemlich nervig findest – lass‘ sie gehen. Die Zeiten, in denen du aus Unsicherheit in mittelguter Gesellschaft rumgehangen hast, sind vorbei.

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22.  Deinen Stil kennen

Willst du eigentlich wirklich jede Saison deine Garderobe komplett erneuern, weil du alle Modetrends erstmal begeistert mitmachst, egal ob's zu dir passt oder nicht? Oder wäre es nicht auch mal schön, ein paar Teile im Schrank zu haben, von denen du sicher weißt, dass du dich mit ihnen so gut fühlst, wie du darin aussiehst? Eben.

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23.  An regelmäßige Back-Ups denken

Ja, ungefähr so spannend wie ungesalzene Chips. Aber die Horrorszenarien, bei denen ganze Abschlussarbeiten kurz vor Abgabe mitsamt Rechner absaufen, passieren leider nicht immer nur den anderen. Also: Ob Dropbox oder externe Festplatte oder was völlig anderes: Better save than sorry!

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24. Wenigstens ein bisschen mit Liebeskummer umgehen

Eine der schwersten Übungen, denn mit gebrochenem Herzen lebt es sich in keinem Alter leicht. Zum Glück weißt du mittlerweile immerhin, wen du nachts anrufen kannst, damit du sie oder ihn nicht nachts anrufst und welche Sonnenbrille am besten deine verheulten Augen kaschiert.

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25. Kein erwachsener Spießer werden!

Nur, weil du jetzt 25 bist und alle von Selbstfindung und Angekommensein reden, musst du noch lange keinen Bausparvertrag abschließen und dir eine Heizdecke zu Weihnachten wünschen. Vielmehr solltest du diesen einen Drink mischen, den du perfekt kannst und mit deinen Freunden auf die nächsten 25 Jahre Lebenskarussell anstoßen. Prost!

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Weißt du, wo dein Impfpass ist?

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Titelbild via Stocksnap

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Feeling, in dem sich alles um Liebe, Gefühle, Freundschaft und Sex dreht. So wie in diesen Artikeln: