Wie du durch deine Quarterlife Crisis ein besserer Mensch wirst

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Ilona Jerabek

Irgendwo zwischen Ende des Studiums und der ersten Hochzeit im Freundeskreis beginnt sie, die Quarterlife Crisis. Plötzlich fühlst du dich auf dich allein gestellt und sollst mitspielen in der Welt der Erwachsenen, zu der du dich bisher eher so halb gezählt hast. 

Wie du neben all den Zweifeln und Unsicherheiten weder Verstand noch Spaß verlierst? Hier eine kleine Anleitung.

1. Nicht durchdrehen

Atmen. Ruhig bleiben. Keine Sorge: Du bist nicht allein. All die anderen haben ähnliche Unsicherheiten, genauso wenig Plan vom Leben und bestimmten Gebieten und kochen auch nur mit Wasser. Oder eben mit Google.

2. Manchmal doch durchdrehen

Und wenn dann doch mal gar nichts mehr gehen sollte, bist du alt genug für einen gepflegten hysterischen Zusammenbruch, der den Kopf klärt. Lass’ es raus, das ist okay. Wirklich. Bühne frei!

3. Finde Komplizen

Freunde, mit denen du bis zum Sonnenaufgang um die Häuser ziehen und „Wonderwall“ grölen kannst, sind super. Aber wer von ihnen weiß, wie es unter der Oberfläche in dir aussieht? Jemanden zu haben, der dich in jeder Lebenslage kennt und dem du deine Schwächen offenbaren kannst, der deine Hand und dein Herz hält, wenn es wirklich wichtig ist, ist Gold wert. Und nein, der Paketbote zählt nicht.

4. Silence is golden: Nutze die Mute-Funktion

Reduziere virtuellen Stress und Downer und entfolge, mute oder deabonniere radikal alles und jeden, das, die oder der dir mit Karrieregeprahle, Junggesell(inn)enabschieden, Pärchenshizzle, Urlaubs-Gepose oder Babyfotos auf die Nerven geht. Was dir nicht gut tut, muss weg. Tu es für dich. Jetzt!

5. Go hug yourself

Wenn du zurückblickst auf die letzten Jahre, wirst du feststellen: Da ist ganz schön viel passiert in deinem Leben. Du hast ein bis zwanzig Herzbrüche überwunden, herausgefunden, dass Wodka und Wein keine gute Kombination sind, du hast Menschen verloren und neue gefunden. Vielleicht kannst du inzwischen sogar Spaghetti kochen, ohne auf die Uhr zu gucken. Zeit, dir mal auf die Schulter zu klopfen. Auch, wenn es sich vielleicht gerade nicht danach anfühlt, du hast es dir verdient.

6. Werde mehr zu dir

Passt eigentlich der Lebensentwurf, den du mit Anfang 20 hattest, heute überhaupt noch zu dir? Wenn ja: Großartig! Und volle Kraft voraus. Wenn nicht: Großartig! Denn jetzt ist perfekte Zeitpunkt, um sich noch einmal komplett neu zu orientieren. Probier etwas aus, riskier’ was und hab’ keine Angst, das wird schon. Der einzige Fehler, den du machen kannst, ist: nichts.

7. Enjoy the ride

Du bist jung, du bist frei und vielleicht gerade ein bisschen neben der Spur – und genau so fangen all die großen, guten Geschichten an, die du später mal deinen Kindern (oder Katzen) erzählen wirst. 

Du hast es nicht leicht, wirklich nicht.

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Titelbild via Pixabay

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Feeling, in dem sich alles um Liebe, Gefühle, Freundschaft und Sex dreht. So wie in diesen Artikeln: