Einfache Vorsätze, die die Welt wirklich etwas besser machen

Du kannst versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, dir das Feierabendbier oder die Schoki zu verkneifen und die Fitnessstudio-Mitgliedschaft nochmal zu reaktivieren. Aber das hältst du nicht durch und vermutlich macht es dich ungenießbar. 

Ich habe hier ein paar Vorsätze für das nächste Jahr, mit denen du wirklich etwas bewirken kannst – ob im globalen Kontext oder auch nur in deinem sozialen Netzwerk. 

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1. Iss nachhaltiger!

Wer hat Zeit und Nerven für eine komplette Selbstversorgung? Richtig, keiner.

Auf jeden Fall kannst du schon eine Menge erreichen, wenn du erst einmal Vegetarier wirst. Ab und an schwach zu werden, ist immer noch besser, als unreflektiert Gesichtswurststullen in sich  reinzustopfen. 

Für die hart Fleischverliebten könnte auch die vorübergehende Einführung eines Meatless-Mondays den Übergang erleichtern. Du wirst schnell merken, dass es gar nicht schwer ist, Fleisch zu reduzieren und jedes nicht gegessene Schnitzel senkt die Nachfrage nach toten Tieren und den CO2-Ausstoß der Lebensmittelindustrie. 

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2. Lern Nähen! 

Nähen und Stricken machen mehr Spaß, als du denkst. Es ist fast wie meditieren! Nur mit den Händen. Finger-Yoga sozusagen. 

Knöpfe annähen, Nähte ausbessern oder Löcher stopfen ist nicht so schwer und wer wirklich Gefallen daran findet, kann irgendwann auch aus alten Stücken ganz neue Kleider schneidern. 

Besser als Wegwerfen ist das allemal!  

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3. Kauf dir ein Fahrrad!

Das tut nicht nur deiner Figur gut, sondern auch der Umwelt. Außerdem ist es kein Geheimwissen, dass frische Luft und Bewegung gute Laune machen und Depressionen vorbeugen. 

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4. Gönn dir Auszeiten!

Du kennst das sicher: Unter der Woche hetzt du von einem Termin zum nächsten und am Wochenende teilst du dich zwischen Freunden, Familie und Hausarbeit auf. 

Tatsache ist: Wer zu viel auf der Uhr hat, verliert schnell den Kontakt zu seinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Sag lieber öfter Nein zu Verabredungen und schaffe dir so Freiräume zum Gammeln. Wer Ausspannen kann hat auch mehr Geduld und Kraft für andere übrig. 

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5. Lern, richtig zuzuhören! 

Miteinander reden – das hört sich so einfach an. Und trotzdem kommt es viel zu häufig vor, dass du deinem Gegenüber gar nicht richtig zuhörst, weil du insgeheim schon überlegst, was du gleich erzählen wirst.

Die ganze Zeit krampfhaft um Redezeit zu kämpfen, ist anstrengend und langweilig. Versuche, öfter beiseite zu lassen, was du gerade erzählen könntest, und lass dich lieber auf dein Gegenüber ein. 

Du wirst merken: Wer wirklich zuhört, Fragen stellt und sich für das Gesagte interessiert, hinterlässt bei anderen einen bleibenden Eindruck und bekommt spannende Geschichten zu hören.

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6. Mache anderen ehrliche Komplimente! 

Der Kassierer sieht zieht ein übel gelauntes Gesicht. Deine Ärztin schaut dich nicht an, während du mit dir redest. Die Kollegen reagieren auf jede Frage gereizt und aggressiv. 

Jetzt kannst du dich darüber ärgern, dass alle so miese Laune haben. Du kannst ihnen aber auch mit einem kurzen – ernst gemeinten – Kompliment den Tag retten. Das wirkt wahre Wunder, probier es aus! 

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7. Übe dich in Mitgefühl! 

Kurzer Hinweis: Mitgefühl ist nicht Mitleid! Mitleid kommt oft aus einer Position der Überlegenheit, in der wir den anderen als Opfer sehen und ihn auf diese Rolle reduzieren. Wer Mitgefühl zeigt, schwingt mit den Emotionen seiner Mitmenschen mit. 

Das heißt zum Beispiel Hilfe anzubieten, statt sie anderen aufzuzwingen und jeden erst einmal als Menschen zu behandeln, nicht als Sorgenfall. Das ist der ganze Trick, den es für ein respektvolles Miteinander braucht! 

Außerdem brauchst du dich dann auch nicht ständig fragen, ob du gerade irgendwas sexistisches, rassistisches oder sonst wie arschiges gesagt hast. 

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8. Verschenke, was du nicht brauchst! 

Und zwar alles! Ausmisten ist gut und schön, aber wegzuschmeißen hilft niemandem. Packe lieber all den alten Krempel in Kisten und verschenke ihn an gemeinnützige Läden, Vereine, Familie, Freunde oder soziale Einrichtungen. 

So bekommt dein Krempel eine zweite Chance und du machst anderen eine Freude. 

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9. Probier‘s mal minimalistisch! 

Ja, die vollen Regale des Einzelhandels sind verführerischer, als du zugeben möchtest. Aber brauchst du echt den zehnten schwarzen Pullover? Und musst du wirklich was nach Hause liefern lassen, wenn der Kühlschrank voll ist? 

Wir sind so darauf konditioniert permanent zu konsumieren, dass wir ganz vergessen haben, wie befreiend es sein kann, sich von materiellen Dingen zu lösen. Versuche zum Beispiel, im Januar nichts zu kaufen, was du nicht wirklich dringend zum täglichen Bedarf brauchst. Das tut nicht nur dem Konto gut, sondern auch der Umwelt und deiner Seele.

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So. Jetzt hast du hoffentlich genug Ideen dazu, was du dir im Jahr 2016 vornehmen könntest, um die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen.

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Titelbild via StockSnap

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Caring, in dem es um Dinge geht, die unsere Welt besser machen: Konsum, Umweltschutz, Gerechtigkeit, Gesellschaft. So wie in diesen Artikeln: