Gnadenlos ehrliche Gründe, warum unsere Generation keine Kinder will

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Ilona Jerabek
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Wenig Schlaf, viel Geschrei, ständig volle Windeln, keine Zeit mehr für sich. 

Es gibt viele Gründe, warum das Leben ohne Kinder leichter ist. Aber besonders in unserer Generation gibt es ganz eigene Argumente, weshalb die persönliche Zukunft kinderfrei bleiben soll. 

1. Wir mögen einfach keine Kinder

Noch in den 60er-Jahren wäre es vor allem für junge Frauen undenkbar gewesen, sich selbstverständlich gegen Kinder und eigene Familie zu entscheiden. Heute dagegen setzen sich immer mehr junge Menschen dafür ein, dass nicht jeder beim Anblick eines Babys zwingend leuchtende Augen bekommen muss.

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2. Wir geben unser Geld lieber für uns selbst aus

Klingt egoistisch, hat aber einen einfachen Hintergrund: Wir leben finanziell unsicherer als die Generationen vor uns. Langes Studium, diverse Praktika, für ein halbes Jahr ins Ausland – der Luxus der Selbstfindung kostet erstmal Geld. 

Wenn wir dann den ersten Gehaltscheck bekommen, belohnen wir uns lieber mit einer schicken Stadtwohnung statt eines Kinderbetts.

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3. Unsere Welt ist nicht immer ein freundlicher Ort

Obwohl es auf der Welt immer schon Kriege gab, fühlen wir uns – vierzig Jahre nach RAF & Co. – erneut durch den stets schwelenden Terrorismus in unserer Alltagssicherheit bedroht. Mit bangem Blick auf die Zukunft fragen wir uns, ob Europa auch noch in den kommenden Jahrzehnten ein sicherer Ort für unsere Kinder wäre und beantworten das unter Umständen mit „Nein“.

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4. Wir haben Angst vor falschen Entscheidungen

Kinder zu bekommen bedeutet immer, sich von perfektionistischen Ansprüchen zu verabschieden. 

Da wir jedoch in einer Welt tausender Möglichkeiten aufgewachsen sind, haben wir gelernt, nach der besten Entscheidung zu streben, um keine Zeit durch Rückschläge zu verlieren. Da fällt es besonders schwer, sich auf das unberechenbare Abenteuer Kind einzulassen.

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5. Wir wollen unsere Unabhängigkeit nicht aufgeben

Alle Länder der Welt bereisen, den Doktortitel vor dem 25. Geburtstag schaffen und parallel eine eigene Bar eröffnen? Klar! 

Weil wir uns so frei entfalten können, haben wir große Träume und trauen uns, sie zu verfolgen. Kinder haben da zwischen Backpacker-Rucksack und eigenem Cupcake-Lieferservice oftmals keinen Platz mehr.

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6. Wir fühlen uns selbst noch wie Kinder

Unsere Eltern hatten mit Mitte Zwanzig einen Job, eine Wohnung, ein Auto und Mama war schon mit unserem kleinen Bruder schwanger. 

Wir dagegen lassen uns mit dem Erwachsenwerden gerne Zeit und sind oft noch jenseits der 30 weit davon entfernt, uns für Kinder zu interessieren, geschweige denn, selbst welche haben zu wollen.

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7. Wir wissen, dass unser Leben auch ohne Kinder erfüllt sein kann

Wir sind mit einer Vielzahl an Lebensmodellen großgeworden. Klein- und Großfamilien, Patchworkfamilien, homosexuelle Paare, mit Kindern, ohne Kinder, Alleinerziehende, Singles. 

Die Idee, dass erst durch eine eigene Familie das Dasein einen Sinn bekommt, ist längt überholt. Wir wissen: Es kommt auf die Menschen an und nicht darauf, ob man mit ihnen verwandt ist.

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Wenn du also zu den Menschen gehörst, die bei entferntem Babygeschrei einen Fluchtreflex bekommen: Entspann dich. Du entsprichst damit voll und ganz dem Zeitgeist!

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Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Caring, in dem es um Dinge geht, die unsere Welt besser machen: Konsum, Umweltschutz, Gerechtigkeit, Gesellschaft. So wie in diesen Artikeln: