Diese Fakten über The Walking Dead kennen nur Comic-Leser

victor-redman
Victor Redman

The Walking Dead ist nicht nur eine großartige Fernsehserie, sondern auch eines der erfolgreichsten und langlebigsten modernen Comics. Vor kurzem erschien die 150. Ausgabe.

Natürlich gibt es zur Serie ein paar Unterschiede – aber auch Hintergrundwissen, das Serienfans zunächst verborgen bleibt. 

Hier verraten wir dir, was nur Comic-Leser über The Walking Dead wissen:

Bild via tumblr

1. Zombies vs. Aliens

Als Autor Robert Kirkmann die Idee zu The Walking Dead seinerzeit dem Image-Verlag vorstellte, wurde sie abgeschmettert. Die Begründung: Zombies würden sich nicht verkaufen.

So leicht gab Kirkman sich allerdings nicht geschlagen. Kurzerhand behauptete er, in seiner Geschichte stecke hinter der Zombie-Apocalypse eine Alien-Invasion, die er im Laufe der Handlung aufdecken werde. Dieser Twist gefiel den Verantwortlichen bei Image so gut, dass sie zusagten.

Erst, nachdem The Walking Dead sich zum Bestseller gemausert hatte, gestand Kirkman, dass es keine Alien-Invasion geben werde. 

Wir dürfen getrost annehmen, dass Image ihm verziehen hat!

2. Wer braucht schon Farbe?

Während in der Fernsehserie knallrotes Blut über den Bildschirm spritzt, wird die Comic-Vorlage zu The Walking Dead nach wie vor in schwarz-weiß verlegt.

Autor Kirkman wuchs mit Zombie-Klassikern wie Night of the Living Dead auf und konnte sich bis heute nicht mit Zombies in Farbe anfreunden. Aus diesem Grund verzichtet er bewusst auf die Colorierung.

PLAY
Bild via Giphy

3. Besser Arm dran als Arm ab

Mit dem Gouverneur von Woodbury ist nicht gut Kirschen essen. Das weiß niemand besser als Rick Grimes. Serien-Rick kommt allerdings wesentlich glimpflicher davon als Comic-Rick – letzterer kriegt nämlich vom Gouverneur die rechte Hand abgehackt!

In der Serie wurde auf diesen Schocker verzichtet, da die Produzenten sich die zahlreichen praktischen Probleme ersparen wollten, die eine einhändige Hauptfigur mit sich brächte...

PLAY
Bild via Giphy

4. Bye-bye, Lori

Kaum ein Serientod wurde von der Mehrheit der Fans so begrüßt wie der der biestigen Lori. 

Ihr dürft euch glücklich schätzen, Serien-Fans, denn die Comic-Leser mussten Lori und ihr Hin und Her noch wesentlich länger ertragen. Im Comic stirbt sie erst, als der Gouverneur das Gefängnis erstürmt – und begräbt im Sterben auch noch Baby Judith unter sich. Autsch.

PLAY
Bild via Giphy

5. Das Dixon-Exklusiv

Alle lieben Daryl – so könnte der Untertitel zu The Walking Dead lauten. Comic-Fans müssen allerdings ohne den Publikumsliebling und seine Armbrust auskommen. 

Sowohl Daryl als auch sein Bruder Merle wurden für die Fernsehserie erfunden und existieren in der Comic-Vorlage nicht. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, wie Autor Kirkman bestätigt. 

6. Begnadigung für Sophia

In der zweiten Staffel von The Walking Dead ist Rick gezwungen, Carol Peletiers kleine Tochter Sophia zu erschießen, nachdem sie zum Zombie mutiert ist.

In der Comic-Vorlage spielt Sophia eine wesentlich größere Rolle. Sie ist nicht nur am Leben, sie ist inzwischen auch mit Ricks Sohn Carl zusammen.

PLAY
Bild via Giphy

7. Todesurteil für Carol

Die Comics meinen es gut mit Sophia, die Serie nimmt sich derweil ihrer Mutter Carol an.

In den Comics lernen wir Carol Peletier als eine selbstsüchtige, neurotische und instabile junge Frau kennen, die schließlich Selbstmord begeht. 

In der Serie ist Carol eine starke und entschlossene Person – und das zahlt sich aus. Tatsächlich ist sie zu Beginn der sechsten Staffel die letzte weibliche Überlebende aus der ursprünglichen Gruppe.

PLAY
Bild via Giphy

8. Awesome Andrea

Kaum eine Figur musste auf dem Weg vom Comic zur Serie so viel Persönlichkeit einbüßen wie Andrea.

Die Andrea, die wir in der Serie erleben, ist willensschwach, ängstlich und Ballast für die Gruppe. Mit der entschlossenen Comic-Andrea, die als Scharfschützin maßgeblich an der Verteidigung der Alexandria Safe-Zone beteiligt ist, hat das wenig zu tun.

Warum die Power-Frau im Fernsehen zum Jammerlappen wurde, ist nicht bekannt. In jedem Fall ist es ziemlich schade.

PLAY
Bild via Giphy

9. Die Erklärung

Die Comics haben die Hintergründe der Zombie-Apokalypse bis heute nicht erklärt und werden es möglicherweise auch nie tun. 

Die Serie konnte sich damit nicht zufrieden geben. Am Ende der ersten Staffel erreichen Rick und die restlichen Überlebenden das Center for Disease Control, wo sie erfahren, dass sie alle mit dem Virus infiziert sind und nach ihrem Tod als Walker zurückkehren werden. Sie sind die Walking Dead.

Die Überlebenden im Comic machen sich um Erklärungen gar keine Gedanken – sie sind zu beschäftigt damit, nicht gefressen zu werden.

PLAY
Bild via Giphy

10. Zombies

Wer The Walking Dead sieht, könnte meinen, das Wort Zombie sei ein furchtbarerer Kraftausdruck. Die lebenden Toten in der Serie heißen Walker oder Beißer oder sonstwas, aber niemals Zombies.

Die Comic-Vorlage? Die ist da wesentlich gelassener. Das Prinzip Zombie ist hier ausdrücklich bekannt, und genau so werden die Walker auch des Öfteren genannt.

PLAY
Bild via Giphy

Da sieht man The Walking Dead doch gleich mit anderen Augen – oder nicht? 

Teile dein Insider-Wissen mit deinen Freunden!

Teilen Teilen
Bereits 111 mal geteilt!
Titelbild via z0mbi3-s0krat3s / tumblr

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Couching, in dem sich alles um Serien, Filme, Games und dein geliebtes Sofa dreht! So wie in diesen Artikeln: