Minimalismus für Faule: So findest du den Einstieg

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Ilona Jerabek

Lass mich raten: Du hast diesen Artikel angeklickt, weil du dir wie jedes Jahr vorgenommen hast, in deiner geheimen Rumpelkammer des Schreckens mal gründlich durchzuräumen? Aber wie jedes Jahr fehlt dir der entscheidende Motivationskick, um es wirklich zu tun?

Gute Nachrichten: Wir haben für dich den ultimativen Guide! 

Inklusive toller Apps, Huch-plötzlich-so-viel-Platz-Gefühl und ganz ohne tagelangem Sortierchaos. Versprochen!

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1. Ein konkretes Ziel setzen

Bevor du auch nur eine Schranktür öffnest, stelle dir folgende Fragen: 

Was möchte ich ausmisten? Warum möchte ich das? Wie soll es zum Schluss aussehen?

Durch eine möglichst genaue Zielvorstellung bleibst du aktiv und falls du währenddessen ins Wanken gerätst, kannst du dich daran zurückerinnern. 

Also: Wovon träumst du heimlich?

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2. Beim Einfachsten anfangen

Mach dir den Einstieg so angenehm wie möglich, so bleibt deine Motivation erhalten.

Portioniere dein Vorhaben in kleinere Zwischenschritte und fange mit dem an, der dir am leichtesten fällt. Ob das die Sockenschublade oder das Kellerregal ist, weißt du selbst am Besten.

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3. Kleine Schritte machen

„Heute misten wir die Wohnung aus!“ Ja, und wenn sie nicht gestorben sind, schuften sie noch heute.

Besser: Kleine, überschaubare Zeiteinheiten. 20 konzentrierte Minuten ohne Multi-Tasking sind nicht nur effektiv, sie erlauben dir auch, im Alltag zwischendurch etwas zu entrümpeln. Wer möchte schon sein ganzes Wochenende mit dem Kopf im Kellerregal verbringen? Eben.

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4. Den Zwischenzustand akzeptieren

Es hat Jahre gedauert, all die Dinge anzuhäufen. Da ist es unwahrscheinlich, dass du sie innerhalb von wenigen Stunden wieder los wirst. 

Stell dich darauf ein, dass einige Bereiche in deiner Wohnung in der nächsten Zeit erstmal in einem organisatorischen Zwischenzustand sein werden. Das ist völlig normal und kein Grund, niemanden mehr zu dir nach Hause einzuladen.

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5. Lass dir helfen

Viele Dinge bewahrt man aus den irrationalsten Gründen auf. Weil „man“ das so macht, weil Mama das auch schon hatte oder weil du es vielleicht in Zukunft noch verwenden könntest. 

Damit du an dieser Stelle nicht steckenbleibst, hol dir Hilfe von außen dazu. Das muss kein erklärter Minimalist sein, es reicht schon, wenn die Person keine emotionale Beziehung zu den Dingen hat. 

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6. Bleib realistisch

Das bedeutet, dich genau zu fragen, wovon du gerne eine größere Auswahl hast und wo du sparen kannst. Dass du als leidenschaftlicher Koch nur noch Pfeffer und Salz in der Küche stehen hast, ist absolut unwahrscheinlich. 

Aber brauchst du wirklich acht verschiedene Küchenschürzen? 

7. Benutze die richtigen Apps 

Dank zahlreicher Apps ist es so einfach wie nie, ungeliebte Gebrauchsgegenstände loszuwerden und sogar noch Geld dafür zu bekommen. 

Für gebrauchte Kleidung empfiehlt sich Kleiderkreisel, Bücher, DVDs und Spiele finden bei Momox einen neuen Besitzer und Shpock oder Stuffle sind ideale Sammelplätze für jede Art Hausrat. Und den nächsten klassischen Flohmarkt in deiner Nähe zeigt dir zum Beispiel MeineStadt

Also, worauf wartest du noch?

8. Denk auch an andere

„One man's trash is another man's treasure.“ heißt es so schön und da ist durchaus was dran: Was du nicht mehr brauchst, kann für andere, die nicht so viel besitzen, ein wahrer Segen sein. 

Informiere dich über Spendenmöglichkeiten in deiner Stadt, stell eine Verschenke-Kiste in den Hausflur oder vielleicht gibt es eine Bücherbox in deiner Nähe?

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9. Bleib dran

Besonders wenn du in kleinen Schritten aussortierst, besteht das Risiko, es irgendwann doch wieder sein zu lassen. Um dem vorzubeugen ist es sinnvoll, sich eine feste Zeit dafür einzuplanen und in die Alltagsroutine zu integrieren. 

Mithilfe von schlauen Organisations-Apps wie Wunderlist geht das noch einfacher.

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Und wenn du es dann endlich geschafft hast, musst du nur noch eins: Die neue Leichtigkeit genießen (und mit einem Foto auf Instagram angeben #minimalism)!

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Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Caring, in dem es um Dinge geht, die unsere Welt besser machen: Konsum, Umweltschutz, Gerechtigkeit, Gesellschaft. So wie in diesen Artikeln: