Was im Leben wirklich zählt

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Ilona Jerabek

Sicher hast du dir diese Fragen auch schon einmal gestellt: Worum geht es eigentlich im Leben? Ist mein eigenes Dasein sinnvoll und tue ich „das Richtige”? 

Zum Glück gibt es viele Menschen, die ihre Lebenserfahrung mit uns teilen. 

Die Quintessenz daraus liest du hier.

1. Wir müssen lieben

Es klingt so platt und einfach, dass du dazu neigst, diese Tatsache gar nicht ernst zu nehmen. 

Aber zu lieben – mit allen Höhen und Tiefen – ist die einzige Konstante, die deinem Dasein emotionalen Sinn verleiht und dich wirklich erfüllen kann.

2. Liebe allein ist nicht genug

Aber Liebe allein ist nicht ausreichend, um dich zu erfüllen. Du musst die unterschiedlichen Arten der Liebe, die du empfindest, in Handlungen umsetzen und sie damit weitertragen. 

Denn nur wenn du Liebe gibst, kommt sie auch zu dir zurück.

3. Glück kann man nicht kaufen

Wirklich nicht. So alt diese Weisheit ist, so wahr ist sie auch. Kein Reichtum der Welt wird dich je wahrhaftig und nachhaltig glücklich machen. 

Materieller Reichtum, Luxus und Lifestyle sind eine Einbahnstraße, an deren Ende genau diese Erkenntnis wartet. 

4. Erfolg ist subjektiv

Ein hohes Gehalt, eine schicke Wohnung, ein teures Auto: Was Freunde, Familie und die Gesellschaft als Indikatoren für Erfolg ansehen, ist vielleicht genau das Gegenteil dessen, was du selbst als erstrebenswert empfindest. 

Es gilt, Erfolg für dich selbst zu definieren und dich von äußeren Zwängen zu lösen.

5. Alles bleibt anders

Du spürst oft, dass du etwas ändern solltest, aber am Ende schiebst du Entscheidungen auf, so lange es geht. 

Es ist wichtig, deinem Wunsch nach Veränderung zu folgen – ohne Ausreden, ohne Aufschieben. Nur so kommst du deinem eigenen Lebensideal einen Schritt näher. 

6. Wachsen und wachsen lassen 

Konstante persönliche Entwicklung und dauerhaftes Beitragen zum Glück anderer verhilft uns zu einem Gefühl von Erfülltheit, Gebrauchtwerden und Zufriedenheit. 

Zu geben ist eben viel erfüllender, als zu nehmen. 

7. Gesundheit ist alles

Kannst du dir vorstellen, ein glückliches Leben zu führen, wenn du dauerhaft Schmerzen hast, dich unwohl fühlst oder von Medikamenten eingeschränkt bist? 

Manche Erkrankungen lassen sich nicht vermeiden, aber du solltest deine Gesundheit ernst nehmen und etwas für sie tun.

8. Sentimentale Gegenstände sind gar nicht so wichtig

Du hast mit Sicherheit Dinge in deinem Besitz, die eine ganz besondere Erinnerung symbolisieren. Einen Menschen, ein Gefühl, eine Zeit. Aber steckt die Erinnerung wirklich im Objekt? Nein, sie steckt in dir. 

Sie ist immer da, selbst, wenn du das materielle Symbol nicht mehr besitzst. Versprochen!

9. Das Leben ist mehr als Arbeit

Es ist toll, einen Job zu haben, für den du brennst. Dennoch solltest du dadurch andere Bereiche deines Lebens nicht zu kurz kommen lassen: Freunde, Familie, Gesundheit, Hobbies und Zeit für dich sind wichtiger als alles andere.

Immerhin liegt niemand am Ende seines Lebens auf dem Sterbebett und bereut es, nicht häufiger im Büro gewesen zu sein. 

10. Leidenschaften entdecken

Manche Menschen, haben schon seit frühester Kindheit ein starkes Interesse und Talent für etwas Bestimmtes, wonach sie ihr ganzes Leben ausrichten können. Das Gute ist: Auch du kannst Leidenschaft für etwas entwickeln, wenn du aktiv danach suchst. 

Eine Tätigkeit zu entdecken, die mit deinen Überzeugungen, Fähigkeiten und Interessen zusammenfällt, kann ungeahnte Energien freisetzen.

11. Alle Beziehungen sind wichtig

Nicht nur romantische, auch familiäre, freundschaftliche oder die zu Kollegen und den Mitgliedern aus dem Sportverein. 

Um daraus Stärke und Glück zu schöpfen, musst du darauf achten, stets ein gesundes Gleichgewicht von Geben und Nehmen in all deinen Beziehungen zu bewahren.

12. Eine gute Portion „Ist mir egal“

Irgendwo wird es immer jemanden geben, der dich nicht mag und du kannst absolut nichts dagegen tun. Musst du aber auch gar nicht. 

Die Energie, die du sparst, wenn dir die Meinung gewisser Menschen egal wird, kannst du viel besser gebrauchen, um sie für dich selbst und andere einzusetzen. 

Denn #careless ist das neue #flawless. Pow!

13. Status ist ein Trugschluss

Ähnlich wie wirtschaftlicher Erfolg suggeriert gesellschaftlicher Status, dass dein Wert als Mensch verknüpft ist mit deiner sozialen Position: Wer mit den Schönen und Reichen auf Du und Du ist, muss ein ganz besonders tolles Exemplar sein. 

Zu erkennen, dass das völliger BS ist, befreit dich vom fremdbestimmten Aufstiegsdruck.

14. Neid ist Energieverschwendung

Du kennst dieses eklige Gefühl. Oft schleicht es sich unbemerkt ein und raubt dir Konzentration, Energie und Optimismus. Neid ist zumeist Ausdruck von Unsicherheiten. 

Du kannst ihn also als Spiegel nutzen und anfangen, am Kern des Problems zu arbeiten, anstatt dich in neiderfülltem Selbsthass zu verlieren. 

15. Jeder hat etwas, das ihn antreibt

Ob das Religion ist, ein persönlicher Traum, eine Lebenseinstellung oder ein Vorbild: Jeder von uns hat eine innere Kraft und Motivation, die wir entdecken und nutzen können, um unseren Weg zu finden und schrittweise zu verwirklichen.

Was treibt dich an? Wonach strebst du? Das solltest du für dich herausfinden!

16. Niemand ist der Nabel der Welt

Wenn das eigene Chaos und die Unzufriedenheit zu groß werden, kann es gut tun, dir das ins Gedächtnis zu rufen. Außerhalb deiner kleinen Welt gibt es noch eine sehr viel größere. Das bedeutet auf keinen Fall, dass deine Sorgen in der Gesamtperspektive wertlos und klein sind. 

Aber du kannst daraus lernen, dass du nicht allein damit bist.

17. Bewusstheit ist der Schlüssel zur Freiheit

Klingt esoterisch, ist aber einleuchtend: Im Alltag befindest du dich oft in einer Art Trance aus Routine und lässt dich vom Strom der An- und Überforderungen treiben. 

Wenn du dich durch konstante Bewusstmachung davon lösen und damit verbundenen materiellen oder gedanklichen Ballast abwerfen kannst, hast du wieder klare Sicht auf dein Leben. 

18. Die Aussicht genießen

Eine schöne Metapher dafür, den Moment bewusst zu spüren. Wenn du einen Berg erklommen hast, solltest du nicht sofort wieder den Abstieg planen. 

Stattdessen ist es so viel belohnender, dich umzusehen, die Aussicht zu genießen, den Moment in der Erinnerung zu speichern und einfach mal nur zu sein.

19. Ängste hinterfragen

Angst bestimmt einen großen Teil deiner Handlungen. Um selbstbestimmter zu leben, ist es essentiell, dich deinen Ängsten zu stellen: Wovor habe ich genau Angst? Hat es einen tatsächlichen Einfluss auf mein Leben? Kann ich es kontrollieren? 

Oftmals stecken Dinge dahinter, die sich bedrohlicher anfühlen, als sie sind. Also lass die Angst einfach los und riskier mal was! 

20. Veränderung bedeutet Wachstum

Du liebst das Gefühl, wenn du merkst, wie du innerlich gewachsen bist. Unangenehm dagegen ist der Weg dort hin: Das Vor und Zurück, die Unsicherheit, die Angst. 

Wenn du anfängst, alle Auf und Abs des Wachstumsprozesses als begrüßenswert und notwendig zu betrachten, wächst du nicht nur müheloser, sondern gewinnst auch noch Freude auf dem Weg zum Ziel. 

21. Perfekt zu scheinen macht nicht perfekt

In einer Welt, in der Perfektionismus als etwas verkauft wird, das jeder von uns erreichen kann und auch muss, ist es unglaublich befreiend, sich davon loszulösen. 

Alle Stärken, Schwächen, Talente, Ideale, Ängste, Makel und Besonderheiten zeichnen dich aus, machen dich einzigartig und schön.

22. Die Vergangenheit ist nicht die Zukunft

Es ist wahr: Vergangene Entscheidungen beeinflussen unsere Gegenwart und Zukunft. Aber du bist nicht hilflos dem ausgeliefert, was dein Ich von damals beschlossen hat. 

Die Gegenwart hält alle Möglichkeiten für dich bereit, solange du mutig genug bist, sie zu ergreifen. 

23. Kurzer Schmerz statt ständigem Leiden

Kurzzeitige Phasen von Schmerz und Unzufriedenheit sind ein Gradmesser, der dir anzeigt, wenn etwas schiefläuft.

Latentes, stilles Leiden hingegen kostet nur Kraft und Zeit. Damit aus kurzem Schmerz kein nagender Dauerzustand wird, gibt es nur eines: Den Kummer loslassen und aktiv werden.

24. Zweifel sind gefährlich

Selbstzweifel sind ein hartnäckiger Gegner. Du fühlst dich schuldig, wenn du weißt, dass du dir nur selbst im Weg stehst.

Auf dem Weg zu einem freien, glücklichen, gesunden und erfülltem Leben ist es wichtig, innere Zweifel ernst zu nehmen und selbst Stück für Stück Gegenbeweise zu liefern. Immer und immer wieder.

25. Manche Dinge brauchen Zeit

Wo viel von Veränderung, Motivation und Selbstverwirklichung die Rede ist, entsteht automatisch unterbewusst der Druck, du müsstest sofort loslegen. Gleichzeitig willst und kannst du das aber nicht immer. 

Und das ist gut, denn die Dinge zu überdenken, zu warten, abzuwägen, ist ein wichtiger Schritt. Manchmal ist es zwar besser, ihn zu überspringen, aber in den meisten Fällen gibt er dir mehr Sicherheit. 

26. Ehrlichkeit ist Trumpf

Wieder so eine banale Lebensweisheit, doch was steckt dahinter? Es geht um Authentizität. Nicht zu lügen, nicht gegenüber sich selbst oder anderen. Deine ehrliche Meinung zu vertreten, auch wenn dies bedeutet, auf Ablehnung zu stoßen oder für Irritation zu sorgen. 

Ehrlichkeit mit all ihren Konsequenzen zu leben ist eine nicht immer einfache, aber umso belohnendere Kunst, denn sie macht dein Wesen für dich selbst und andere sichtbar.

27. Offenheit öffnet Türen

Alle Ehrlichkeit ist vergebens, wenn du dich nicht traust, sie nach außen zu tragen. Dabei musst du auch für dich herausfinden, welches Maß an Privatheit du im Gegenzug brauchst. 

Umgekehrt ist es ebenso bereichernd, Einflüsse von außen offen aufzunehmen und deinen Mitmenschen gegenüber ein aufmerksamer Zuhörer zu sein. 

28. Andere motivieren motiviert

Gerade in Arbeitssituationen ist es immer wieder eine wichtige Frage, wie du kraftraubende, umständliche Hindernisse aus dem Weg räumst und mit mehr Energie und Leidenschaft an deinem Projekt arbeiten kannst. 

Dabei ist es am Besten, wenn du bei dir selbst anfängst und andere dazu einlädst, genau wie du ihr Bestes zu geben. 

29. Dem Hype misstrauen

Wie oft fällst du im Alltag auf vermeintlich gute Angebote herein, die nur dazu führen, dass du Dinge anhäufst, die dein Leben beschweren. Du bist konditioniert darauf, bei Schnäppchen angeboten zuzuschlagen. 

Aber genauso, wie dir dieses Verhalten angewöhnt wurde, kannst du dich auch wieder „umprogrammieren“ und anfangen, bei reißerischer Reklame auf Abwehr zu schalten. 

Nach und nach wirst du immun – und damit zu einem bewussteren, kritischeren Konsumenten.

30. Finde deinen eigenen Weg

Du hast dir diese 30 Lektionen durchgelesen und manche waren neu oder hilfreich, andere wiederum keines von beidem. Am Ende liegt es an dir selbst, herauszufinden, was dich zu einem authentischen, erfüllten Leben führt, was dir wichtig ist und worauf du trotz allem nicht verzichten willst. 

Viel Spaß bei dieser Entdeckungsreise, denn es wird die größte und aufregendste deines Lebens!

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Titelbild via Adrianna Calvo / Pexels

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Feeling, in dem sich alles um Liebe, Gefühle, Freundschaft und Sex dreht. So wie in diesen Artikeln: