Ungeschönte Wahrheiten über's Studieren

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Philipp Röhl

Egal ob du Ersti oder Master bist – während des Studiums musst du dich einigen Herausforderungen stellen. Leider weichen Vorstellung und Realität oftmals ziemlich deutlich von einander ab. Wir haben für dich deshalb hier 15 Wahrheiten über das Studieren zusammengefasst, die dir helfen sollen, das Maximum aus dem Studium rauszuholen. Und keine falschen Vorstellungen zu haben...

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1. Die besten Partys sind unter der Woche

Das Wichtigste zuerst: Das Schönste am Studieren sind die Leute, die du kennenlernst und der Spaß, den du mit ihnen haben wirst. Also egal, ob dein Stundenplan am nächsten Tag um 8 Uhr oder um 12 Uhr losgeht, du solltest die legendären Partys nicht verpassen. Und jetzt fang' nicht an zu jammern, du bist doch noch jung.

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2. Das mit der Fernbeziehung wird echt schwer

Mach' dir keine Illusionen: Fernbeziehungen sind harte Arbeit. Vor allem, wenn einer oder beide anfangen zu studieren. Ständig lernt man neue Leute kennen und da kann schon mal die eine oder andere Versuchung dabei sein. Wenn ihr euch einig seid, dass ihr zusammen bleiben wollt, dann könnt ihr das schaffen – aber es wird alles andere als leicht.

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3. Prokrastination ist normal

Jeder Student kennt das: Eigentlich muss man eine Hausarbeit schreiben, ein Referat vorbereiten oder dringend noch etwas lesen. Schnell noch mal hinterm Herd putzen... Und – ZACK! – ehe du dich versiehst, hast du nur noch eine Woche, einen Tag oder gar nur noch ein paar Stunden Zeit. Die Wahrheit ist: Viele Menschen brauchen den Druck. Also los geht’s!

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4. Alle Sekretärinnen hassen dich

Du brauchst dringend ein Formular oder einen Stempel oder eine Unterschrift oder willst nur etwas abholen? Dann führt der Weg dich unweigerlich zu den vielen Sekretariaten in deiner Uni. Glückwunsch! Warum wird man das Gefühl nicht los, dass so viele SekretärInnen voller Hass sind? Tatsache ist, du bist auf diese Menschen angewiesen, also versuche, sie mit deinem Lächeln und deinem Charme zu entwaffnen.

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5. Streber verpassen die Uni

Wenn du so klug bist, dass dich nur die Dummheit der anderen nervt, bist du vermutlich ein Streber. In diesem Fall: Lass' die anderen von deiner Klugheit profitieren. Hole gute Gruppennoten raus, verrate deine Quellen in Hausarbeiten und so weiter. Warum? Weil du dann die besten Sachen nicht verpasst. Siehe Punkt Nummer 1.

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6. Es gibt richtig schlechte Profs

Überall gibt es die Guten, die Mittelmäßigen und die Schlechten. Die Uni ist da keine Ausnahme. Früher oder später wirst du auf einen Prof stoßen, bei dem du dich wirklich fragst, wie er oder sie zu dem Job gekommen ist. Lerne, auch mit den schlechten Profs oder Dozenten auszukommen.

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7. Sei fair bei Referaten

Während des Studiums wirst du gefühlte zehntausend Referate halten. Und alle deine Kommilitonen auch. Also stelle ihnen keine dummen Fragen, aber sei auch nicht komplett desinteressiert. Denn früher oder später stehst du auch wieder vorne und bist ein bisschen aufgeregt.

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8. Du wirst deine Noten nicht verstehen

Der eine Prof versteht, wie du argumentierst und belohnt deine Mühen mit einer guten Note, während der nächste dir eine schlechtere gibt, obwohl du dir genauso viel Mühe gegeben hast. Aber so ist das Leben. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: 1. Nur noch zu deinen Lieblingsprofs gehen. 2. Noten generell nicht überbewerten.

9. Gruppenarbeiten nerven

Heutzutage möchte jeder Arbeitgeber, dass du ein Teamplayer bist. Also wirst du auch schon an der Uni immer wieder mit verschiedensten Leuten in eine Gruppe gesteckt, um zusammen zu arbeiten. Grundregel 1: Arbeite nicht viel mehr als alle anderen. Ist ja eine Gruppenarbeit. Grundregel 2: Sei kein Arsch und erledige deinen Teil. Ist ja eine Gruppenarbeit.

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10. Die Regelstudienzeit interessiert niemanden

Dein Stundenplan platzt aus allen Nähten? Kein Grund zur Aufregung. Du musst nicht alles im ersten Semester schaffen und wenn du am Ende ein Semester länger brauchst, reißt dir auch keiner den Kopf ab. Es heißt ja auch nur “Regelstudienzeit” – die Realität sieht nämlich anders aus.

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11. Deine Abschlussarbeit ist nur ein Türöffner

Es wird eine Zeit kommen, da wird dir deine Abschlussarbeit wie das Wichtigste der Welt vorkommen. Vielleicht denkst du sogar, dass deine Arbeit die Welt verändern wird. Die Wahrheit: Bist du einmal im Berufsleben, interessiert sie keinen mehr. Sie wirkt eher wie ein Pluspunkt, den man in den ersten Bewerbungsgesprächen sammeln kann. Denk dir deshalb einen guten Titel aus.

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12. Geisteswissenschaftler sind Antihelden

Du studierst eine Geisteswissenschaft und jeder macht dir Angst vor der Zukunft: Ja, es ist schwierig als Geisteswissenschaftler nach dem Studium einen gut bezahlten Job zu finden. Viel schwieriger als zum Beispiel für Informatiker. Aber: Da wir ja aber nicht alle Informatiker werden können, versuche so viel Praxiserfahrung wie möglich zu sammeln und alles wird gut. Versprochen.

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13. Du wirst mindestens einen schlechten Mitbewohner haben

Wenn du in einem Wohnheim wohnst, eher drei schlechte Mitbewohner. Es gibt einfach zu viele Studenten, die ohne den Service ihrer Eltern total aufgeschmissen sind. Und viele davon merken es nicht mal. Leider gibt es nichts, was du daran ändern kannst. Ziehe einfach bald mit Menschen auf deiner Wellenlänge zusammen und alles ist prima. Jedenfalls meistens.

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14. Du wirst Freunde fürs Leben kennenlernen

Du wirst während des Studiums Freunde finden, die du für den Rest deines Lebens behältst. Ihr werdet zusammen Partys feiern, lernen, unter Stress stehen und die Uni verfluchen. Das schweißt zusammen, also genießt die Zeit!

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15. Der Abschied tut verdammt weh

Aller Abschied tut weh. Es wird schwer werden die Stadt und die Menschen hinter sich zu lassen, die dich einige Jahre begleitet haben. Mit denen du unvergessliche Erinnerungen gesammelt hast. Aber du bist jung und das nächste Abenteuer wartet schon auf dich, also raus aus der Studi-WG und rein in die Arbeitswelt, oder auf Reisen oder was dir sonst noch so vorschwebt.

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Behalte diese Wahrheiten nicht für dich.

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Titelbild via snapwire snaps

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Feeling, in dem sich alles um Liebe, Gefühle, Freundschaft und Sex dreht. So wie in diesen Artikeln: