The Walking Dead: Woran du einen echten Zombie erkennst

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Claudia Haessy

Es lässt sich nicht genau sagen, auf welche Art Zombies du während der Apokalypse treffen wirst. Darum ist es wichtig, dass du dich schon jetzt mit den verschiedenen Variationen vertraut machst – und lernst, Zombies von Emos oder aggressiven Rentnern zu unterscheiden. 

Keine Zombies:

Zom|bie, der {n.}

  1. Wiederbelebter Toter, der sich von rohem Fleisch ernährt
  2. Toter, der ein willenloses Werkzeug dessen ist, der ihn zum Leben erweckt
  3. Deutscher Beamter und/oder Politiker und/oder Angestellter im Öffentlichen Personen-Nahverkehr

Die Typologie der üblichsten Zombie-Arten:

Der Schüchterne

Hält sich gern in Gebäuden auf und lauert dort stoisch auf mögliche Frischfleischlieferanten. In Zombiefilmen werden die Charaktere regelmäßig von dieser Sorte Zombie überrascht. Der Trick ist: Sie ausschalten, bevor sie realisieren, dass du da bist. Aber da schon ein Stück verwesendes Geflügelfleisch stinkt wie 100 Komposthaufen zusammen, wirst du diese Typen aus der Ferne riechen können.

Pro-Tipp: Besser keine Erkältung kriegen und wenn, dann immer funktionierendes Nasenspray dabei haben!

Der Phlegmatiker

Ist eindeutig an seiner extrem langsamen Fortbewegung zu erkennen. Erinnert stark an Besucher des Oktoberfestes oder jede vierte Person in der Berliner U-Bahn. Diese Zombie-Art ist durch ihre Behäbigkeit vergleichsweise leicht auszuschalten.

Pro-Tipp: Diese Zombies eignen sich gut als Sparrings-Partner, um in Ruhe die eigenen Kampf-Skills zu testen.

Der Sprinter

Das Gegenteil des phlegmatischen Zombies und eine reine Jagdmaschine. Diese Sorte gilt es unter allen Umständen zu meiden! Wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht mindestens eine Waffe beherrscht und nicht in körperlicher Bestform ist, kann sich auch einfach auf den Boden legen und seines Endes harren.

Pro-Tipp: Sei nie alleine unterwegs und habe stets jemanden bei dir, der langsamer ist als du. Oder dem du notfalls ein Bein stellen kannst.

Der Lichtscheue

Ähnlich wie der hinterhältige Zombie bevorzugt diese Sorte die Dunkelheit. Zumindest tagsüber. Nachts kommen sie heraus und stromern durch die Gegend auf der Suche nach Nahrung – also dir. Es gibt die Theorie, dass diese Zombies lediglich sehr eitel sind und wahnsinnige Angst vor Licht haben, weil sie ihr Spiegelbild ertragen können. Eine andere Theorie besagt, dass Zombies und diese im Speziellen einfach an Porphyrie leiden. Was sie quasi zu dummen, hässlichen Vampiren macht.

Pro-Tipp: Ziehe gen Nordpol. Durch den Polartag geht monatelang die Sonne nicht unter und relativ menschenleer ist es dort auch.

Der Einstein 

Zombies an sich sind dumm wie schimmliges Toast. Dennoch kann man von Außen nicht sofort erkennen, wie verrottet ihr Gehirn ist, und muss jederzeit von einem Mindestmaß an Intelligenz ausgehen. Vor allem, wenn sie zu mehreren auftreten, kristallisiert sich oft ein einzelner Alpha-Zombie heraus, der das Rudel anführt und in der Lage ist, langfristiger zu denken. Sozusagen das Roggenvollkornbrötchen unter den Zombies.

Pro-Tipp: Finde bei Zombie-Rudeln heraus, wer der Anführer ist und schalte ihn aus (gezielter Kopfschuss aus der Distanz).

Zombie-Rudel

Zombies schließen sich oft zu Rudeln zusammen und mäandern scheinbar ziellos durch die Landschaften. Da sie tot sind, treibt sie nichts zur Eile. Sie müssen weder Nahrung noch Wasser beschaffen. Sie torkeln einfach durch die Gegend und warten, bis irgendein Idiot die Musik zu laut oder anderen Unsinn macht. Was im ersten Moment noch an eine ruhig im Wasser liegende Nilpferd-Herde erinnert, verwandelt sich im nächsten Augenblick in eine fleischfressende Stampede.

Pro-Tipp: Renne! Und lass den Idioten, der das Radio angemacht hat, zurück.

Zombie-Tiere

Das Zombie-Virus gilt in Fachkreisen als „normales“ Virus, das u.U. auch Artgrenzen überschreiten kann (wie bei H5N1).

Pro-Tipp: Mach‘ einen weiten Bogen um Zoos und Tierhandlungen. Denn egal, wie schnell du laufen kannst: Wenn du einem Zombie-Gepard gegenüber stehst, bist du geliefert. Aber im Zweifel killt dich auch ein Hamster.

Vergiss nie: Das Wichtigste bei einem Zombie ist nicht, ihn zu töten, sondern nicht gebissen zu werden!

Das Zombie-Virus wird nämlich allein durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Daher ist auch von anderen körperlichen Annäherungen dringend abzuraten. Egal, wie verführerisch der süße Ex-Nachbar-nun-Zombie auch seine toten Lippen schürzen mag.

Generell gilt aber bei allen Zombie-Arten:

Renne. So leise wie möglich, aber renne.

Helfe deinen Freunden, Zombies von ÖPNV-Teilnehmern zu unterscheiden!

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Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Couching, in dem sich alles um Serien, Filme, Games und dein geliebtes Sofa dreht! So wie in diesen Artikeln: